
Die neue Anwendung Chipinfy, entwickelt von einer ibizenkischen Startup-Firma, wurde am Mittwoch in der Cafetería Charlotte in Ibiza-Stadt vorgestellt. Wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera berichtet, soll die Webapp die Zahlungsabwicklung in Restaurants revolutionieren – besonders beim Essen mit vielen Personen, bei denen geteilte Rechnungen häufig zu Verwirrung oder Diskussionen führen.
So funktionert es: Der Kassenbon wird gescannt. Anschließend können die Gäste ihre konsumierten Produkte auswählen und die Rechnung einzeln und fehlerfrei begleichen. Während der Präsentation zeigte sich, wie stark das System den Abschluss großer Tische vereinfacht – ein Vorteil bei Firmenessen, Weihnachtsfeiern oder in der stressigen Sommersaison. Zusätzlich erlaubt die Webapp Bewertungen und Kommentare, die ausschließlich von echten Gästen stammen.
Alex Minchiotti, Stadtrat für Handel, betonte bei der Vorstellung die europäische Perspektive der Plattform. Länder wie Frankreich, Italien und Deutschland könnten die Webapp als standardisierte Lösung für das Teilen von Rechnungen übernehmen.
Aus der Gastronomie kam ebenfalls deutliche Unterstützung. Laut Nuria Riera (Pimeef Restauración, Ca n’Alfredo) löst Chipinfy ein Problem, das viele Restaurants seit Jahren betrifft: das mühsame Aufteilen gemeinsamer Rechnungen. Mit der Webapp lasse sich der Bezahlvorgang großer Tische in der Hälfte der Zeit erledigen.
Cofounder Jesse Krieg erinnerte daran, dass die Webapp aus einer konkreten Notwendigkeit entstand: Sie vereinfache den Bezahlvorgang – besonders für jüngere Nutzer – und optimiert gleichzeitig die Abläufe in den Restaurants. Chipinfy erhöht die Tischrotation, reduziert Wartezeiten und stärkt so die Effizienz in Zeiten hoher Nachfrage.
Mit dem offiziellen Start präsentiert sich das Startup als neuer Akteur der digitalen Innovation in der gastronomischen Landschaft Ibizas – mit dem klaren Ziel, sich künftig auch in weiteren europäischen Märkten zu etablieren, so die Tageszeitung.















