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Stadtrat von Ibiza legt Verordnung für Straßenmusiker, Künstler & Live-Musik fest

Musiker und Wirtschaftsverbände fordern Regelung und Vereinfachung der Genehmigungen

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Straßenmusik Verordnung Diario

Musik und Ruhe sind zwei Elemente, die schwer zu kombinieren sind. Aus diesem Grund hat der Stadtrat von Ibiza eine öffentliche Umfrage gestartet, in der er Bürger und Vereine dazu einlud, ihre Ideen, Vorschläge und Bedenken zu diesem Thema einzubringen. Die Frist für die Abgabe von Beiträgen endete gestern. Die Verwaltung wird nun mit diesem Material die neuen Vorschriften ausarbeiten, wie die Tageszeitung diario de Ibiza schreibt.

Der Grund für die Förderung dieser Verordnung sei, nach Angaben des Regierungsteams, „der wachsende Bedarf“ an diesen Aktivitäten sowohl seitens der Musiker als auch seitens der Verbände von Gastronomiebetrieben und Kaufleuten. Insbesondere seien diese Art der Aktivitäten „während der Wintersaison zu fördern, was mehr Kunden in verschiedene Bereiche der Stadt locken würde“, heißt es.

Die neuen Regelungen sollen vor allem die Bearbeitung der Genehmigungen von Auftritten auf der Straße oder im privaten Raum für Musiker und Künstler vereinfachen.

Den Angaben der lokalen Musiker und Künstler zufolge verschärften sich nämlich die Schwierigkeiten (Saisonabhängigkeit und Konkurrenz von Künstlern außerhalb der Insel) noch in den Wintermonaten, wenn sie aufgrund der Schließung vieler Betriebe, in denen sie ihren Beruf ausüben, keine Arbeit mehr hätten, „so dass sie in die Saisonarbeitslosigkeit oder in die Ausübung ihrer Tätigkeit ohne entsprechende Regelung gezwungen werden.“

Ziel: Ibizenkische Künstler dahin gehend zu unterstützen. Gleichzeitig soll damit eine „Belebung und Erweiterung des Kulturprogramms“ in der Stadt erreicht werden.

Die Genehmigung dieser künstlerischen Darbietungen auf Straßen und öffentlichen Plätzen erfordere die Einführung einer Reihe von Kontrollen, die sie im Zusammenleben und dem Rest der übrigen Nachbarn vereinbar machten.

Künstlerauswahl

Die Verwaltung weise darauf hin, dass es Mindestqualitätsanforderungen und -standards für die teilnehmenden Musiker und Künstler gäbe sowie eine angemessene Kontrolle des Lärmpegels, um belästigende Praktiken für die Bürger zu vermeiden.

Geregelte Tätigkeit per Verordnung

Musikalische Darbietungen auf der Straße und künstlerische Aktivitäten wie Pantomimen oder Menschenstatuen sind derzeit in der Verordnung über das Zusammenleben und bürgerschaftliches Verhalten im öffentlichen Raum auf Ibiza geregelt. Die Verordnung legt bereits fest, dass für diese Art von Aktivitäten eine vorherige kommunale Genehmigung erforderlich ist, in der die durchzuführende Aktivität, der Ort, die zu verwendenden Instrumente, mit oder ohne Verstärker und der Zeitplan der Aufführungen beschrieben sind. Für künstlerische Tätigkeiten, für die „ein freiwilliger Geldbetrag“ verlangt wird, muss ebenfalls eine Lizenz vorliegen. Die Nichtbeachtung der Vorschriften wird mit einer Höchststrafe von 750 Euro ohne Angabe des Mindestbetrags geahndet. Eigenständige Straßen-Shows, bei denen Fackeln, Trommeln, Tonwiedergabegeräte, Akrobatik, Tänze oder Krawalle zum Einsatz kommen, sind verboten.

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