
Der junge ibizenkische Musiker Andrés Coll hat in diesem Sommer erstmals in New York und den Hamptons gespielt. Zwischen dem 29. Juli und dem 8. August absolvierte der 2000 geborene Künstler insgesamt sechs Konzerte und verbrachte zwei Wochen in den USA. Nach der erfolgreichen Premiere will er dort langfristig eine musikalische Karriere aufbauen und bezeichnet die Reise als eine Erfahrung fürs Leben. Laut Informationen der Tageszeitung Diario de Ibiza kündigte er bereits an, dass dies nicht sein letzter Aufenthalt gewesen sei. Die Einladung kam von Joel Chriss, dem Leiter des Hamptons JazzFest und Gründer des auch auf Ibiza veranstalteten Festivals Jazz Point. Coll trat unter anderem mit dem Thomas Majcherski Quartet, dem Eric Person Organ Trio und dem Wayne Escoffery Quartet auf. Seine Reise endete mit zwei Auftritten an der Seite des Ricky Ford Quintet im bekannten Smalls Jazz Club in Manhattan. Besonders beeindruckt zeigte sich der Musiker von der Energie des Publikums und der Möglichkeit, mit etablierten Jazzmusikern im Ursprungsland des Jazz auf der Bühne zu stehen. Coll möchte sich in den USA jedoch nicht ausschließlich als Jazzmusiker präsentieren. Sein eigener Stil verbindet traditionelle Musik von Ibiza mit Jazz, Rock und Folk. Dabei spielt er unter anderem Klavier, Marimba, Vibrafon und Castanyoles. Sein Ziel sei es, den Klang Ibizas in den Vereinigten Staaten bekannt zu machen. Bereits für Dezember plant er eine Rückkehr und kann sich vorstellen, künftig einen Teil des Jahres dort zu verbringen. Die ab dem 31. Mai 2027 geplante Direktverbindung zwischen Ibiza und New York mit vier Flügen pro Woche dürfte weitere Reisen erleichtern, so die Tageszeitung.
Anmerkung der Redaktion Einen ausführlichen Bericht über Andrés Coll findet ihr in unserer Juli-Ausgabe. Jetzt direkt digital lesen in unserem Shop auf www.ibizalivereport.info










