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Wohnungsnot auf Ibiza

Mitten in der Inselhauptstadt: Früher Supermarkt, jetzt illegales Hostel

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Früher Supermarkt, jetzt offenbar eine illegale Behausung: Die Räume des Ladenlokals in der Calle Aragón 59. Foto: Toni Escobar

Welche Blüten die Wohnungsnot auf Ibiza inzwischen treibt, lässt sich an den Geschäftsräumen in Eivissas Calle Aragón 59 ablesen: Dort, so berichtet die Tageszeitung Diario de Ibiza, diene ein verlassener Supermarkt seit fast einem Jahr als illegales Hostel. Diese Ansicht vertreten zumindest die unmittelbaren Anwohner und Geschäftstreibende. Eine Sprecherin der Anwohnergemeinschaft wirft der Stadtverwaltung „Untätigkeit“ vor. Bereits vor Monaten habe man die Behörden darauf aufmerksam gemacht, dass in den Räumen des ehemaligen Supermarkts „ungewöhnliche Vorgänge“ zu beobachten seien. „Es ist ein ständiges Kommen und Gehen“, so die Anwohnersprecherin.

Als schließlich eine vielköpfige Familie in den Räumlichkeiten einzog, habe man sich gezwungen gesehen, die Polizei und Stadt zu informieren, sagte die Sprecherin gegenüber der Zeitung. Sie schätze, dass gegenwärtig in den Räumen etwa 20 Personen lebten. Auch der Eigentümer des Ladenlokals sei darüber in Kenntnis gesetzt worden, was sich in den eigentlich leerstehenden Räumen abspiele.

Nach Darstellung der Zeitung wissen die Behörden inzwischen von dem Treiben in dem Ladenlokal. Mehr noch, sie sollen bereits in Erfahrung gebracht haben, dass drei Personen die Räumlichkeiten gezielt untervermieten. Die Stadtverwaltung wartet nach eigenen Angaben auf einen richterlichen Beschluss zur Durchsuchung der Räume. Bis es soweit ist, müssen die benachbarten Geschäftstreibenden „mit dieser schlechten Werbung“ weiterleben.

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