
Mit rund 200 Schülern und japanischer Aussaattheorie schickt sich die Gemeinde Sant Antoni derzeit an, die Narben des Waldbrands (August 2020) rund um den Hügel La Talaia wiederaufzuforsten. Am Donnerstag, so die Tageszeitung Diario de Ibiza, rückten die ersten 50 Pennäler mit Lehrkräften aus, die Tage zuvor geformten Nengo Dango, Kugeln aus Erde und Kompost mit einem Saatgut im Kern, an den Hängen des nackten Hügels zu platzieren. Die Idee dieser Art von Aussaat stammt von dem japanischen Bauern und Philosophen Masanobu Fukuoka. „Es ist ein einfaches und zugleich geniales System“, erklärt die Agraringenieurin Pepita Cardona. „Die Erde schützt die Samen vor Vögeln oder Nagetieren, der Regen löst die Kugel langsam auf und in der Zwischenzeit haben die Samen angefangen zu keimen.“ Die Gemeinde sicherte sich insgesamt 100 000 Samen zur Aussaat, vor allem von Sabina-Bäumen, Rosmarin und Lavendel.











