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Straßenbau auf Ibiza

Mit diesen zwei Großprojekten will die Inselregierung nach dem Sommer starten

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Der Verteiler Los Cazadores zwischen Eivissa und Santa Eulària. Foto: Moisé Copa

Im Inselrat von Ibiza laufen nach Angaben des verantwortlichen Dezernenten Mariano Juan (Volkspartei PP) die Vorbereitungen für zwei wegweisende Straßenbauprojekte auf Hochtouren. Gegenüber der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera sagte der für Infrastruktur zuständige Dezernent am Dienstag, dass sowohl mit dem Bau des Kreisels Los Cazadores in Santa Eulària als auch mit der Neugestaltung der Umgehungsstraße E-10 in der Inselhauptstadt Eivissa sehr wahrscheinlich nach dem Sommer begonnen werde. Für beide Projekte stehe ein Budget von annähernd insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Beim derzeitigen Verteiler Los Cazadores handelt es sich um einen Unfallschwerpunkt, der mithilfe eines großen Kreisverkehrs entschärft werden soll. Etwa auf halber Strecke zwischen Eivissa und Santa Eulària gehen dort die Abfahrten in Richtung Sant Joan und Santa Gertrudis beziehungsweise Sant Rafel ab. Der Inselrat, so die Zeitung unter Berufung auf Informationen aus dem Inselrat, plane dort einen Verteilerkreis mit einem Durchmesser von 80 Metern. Ziel sei, die Zahl der Unfälle deutlich zu reduzieren. Juan zufolge sind die Baupläne abgezeichnet, derzeit werde an der öffentlichen Ausschreibung für die Bauarbeiten gefeilt. Die Kosten des Projekts beziffert der Dezernent auf „mehr als sechs Millionen Euro„.

Auf Verkehrsteilnehmer werde laut Juan während der Bauarbeiten an dem Kreisel eine Geduldsprobe zukommen. Nicht nur, weil das Projekt bestenfalls nach einem, möglicherweise aber auch eineinhalb Jahren Bauzeit fertiggestellt sein werde. Auch weil es während dieses Zeitraums zu „erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus“ kommen werde, prophezeite Juan. Diese vorübergehenden Unannehmlichkeiten würden aber durch die dann entstandene Straßensicherheit mehr als aufgewogen werden.

Nahezu zeitlich sollen nach dem Willen des Inselrates die Bauarbeiten an der derzeitigen Umgehungsstraße E-10 in Eivissa starten. Nach dreizehn Jahren Planungsphase, so Juan, stünde nun endlich ein fertiges Projekt, das auf seine Umsetzung warte. Der etwa 700 Meter lange Abschnitt zwischen den Kreiseln Can Misses und Ses Figueretes soll aufgehübscht und in eine urbane Straße umgewandelt werden. In der Praxis heißt das, die bislang schmucklose Verkehrsader soll zum einen einen grünen Mittelstreifen mit Fuß- und Fahrradweg bekommen. Zugleich soll die Ringstraße auf diesem Abschnitt Auf- und Abfahrten zu den angrenzenden Straßen sowie eine zweite Zufahrt zum Busbahnhof CETIS erhalten.

Im Laufe der Jahre, so die Zeitung, seien die Projektkosten von anfangs knapp zehn Millionen Euro auf jetzt mehr als dreizehn Millionen Euro gestiegen. Den Plan der Vorgängerregierung im Rathaus von Eivissa, das Projekt um 1.500 Tiefgaragenstellplätze zu erweitern, ließ der konservative Bürgermeister Rafael Triguero fallen.

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