
Mit dem stabileren Wetter hat die Ankunft von Flüchtlingsbooten an den Küsten von Ibiza und Formentera erneut zugenommen. Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet, hat die Guardia Civil am Montagmorgen vor Formentera drei Boote mit insgesamt 57 Migranten abgefangen. Die erste Intervention erfolgte um 03.50 Uhr an der Küstenlinie von Es Ram. An Bord befanden sich 14 Personen maghrebinischer Herkunft. Gegen 7.05 Uhr wurde ein weiteres Boot in der Zone von s’Estufador lokalisiert, mit zwölf weiteren Migranten.
Um 08.50 Uhr wurde schließlich ein drittes Boot rund 20 Meter vor der Küste entdeckt. Einsatzkräfte der Guardia Civil und des Provinziellen Seedienstes retteten 31 Personen subsaharischer Herkunft. Das Boot war zuvor gegen Felsen geprallt, die Insassen hatten sich auf den Steinen in Sicherheit gebracht. Zwei Personen mussten wegen Unterkühlung medizinisch versorgt werden. Seit Jahresbeginn sind damit bereits neun Boote mit insgesamt 150 Migranten auf den Pityusen angekommen.












