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Wohnungsmarkt

Mietpreise zogen je nach Lesart seit Jahresbeginn um bis zu 30 Prozent an

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Liegen die Mieten in Eivissa tatsächlich über denen in Barcelona und Madrid? Zu diesem Schluss kam kürzlich eine Studie des Beratungsunternehmens urbaData Analytics, auf die sich am vergangenen Sonntag eine Meldung der überregionalen Tageszeitung El País stützte. Demnach seien in Eivissa für eine 80-Quadratmeter-Wohnung durchschnittlich 1760 Euro pro Monat fällig. Auf den Plätzen folgten Barcelona mit 1440 Euro und Madrid mit 1280 Euro. Glaubt man der Studie, zogen die Mietpreise in der Inselhauptstadt seit Jahresbeginn um 30 Prozent an.
Jeffrey Fernández, Ibiza-Verantwortlicher des Maklerverbands API, hält diese Zahlen hingegen für utopisch. „30 Prozent in den vergangenen zwei, drei Jahren ist möglich“, so Fernández gegenüber der Tageszeitung Diario de Ibiza, „aber nicht in neun Monaten“. Für realistisch hält er einen Preisanstieg von fünf bis zehn Prozent.
Der API-Makler vermutet, dass sich die von El País zitierte Studie auf Mietpreise stützt, die auf landesweiten Online-Portalen angegeben wurden. „Diese Preise sind irreführend, weil sie erfahrungsgemäß deutlich über den realen Mieten liegen“, sagt Fernández. Überdies glaubt er, dass die Verfasser der Studie die Saisonpreise nicht berücksichtigten.

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