
Trotz einer offiziellen Anfechtung des Inselrats von Ibiza bei den europäischen Instanzen hält Nacho Cano an seinem neuen Projekt fest. Das Musical „Ibiza Paradise“, das am 12. September in den Cines Callao in Madrid Premiere feiert, soll wie geplant starten, so die Tageszeitung Diario de Ibiza.
«Wir wissen nichts darüber und Nacho wird sich dazu nicht äußern», erklärten Quellen aus dem Umfeld des Künstlers gegenüber der Zeitung. Sie betonen, dass ihre Informationen lediglich aus den Medien stammen.
Insgesamt hat die Inselregierung in diesem Jahr sechs Beschwerden gegen die kommerzielle Nutzung des Namens Ibiza eingereicht – vier auf nationaler Ebene und zwei auf europäischer. Davon betroffen sind auch die Marken „Ibiza Paradise“ und „Ibiza Paradise by Nacho Cano“, beide vom ehemaligen Mitglied der Gruppe Mecano registriert.
Die Entscheidung des europäischen Gerichts könnte Mitte September fallen und somit zeitgleich mit der ersten Aufführung erfolgen.
Das Musical wird auf der offiziellen Website als ein immersives Show-Erlebnis beschrieben, das Gastronomie, Kunst, Live-Musik und Technologie vereint, um die Hippie-Kultur Ibizas zu würdigen. Schon 2024 präsentierte Cano mit „Ibiza Hippie Heaven“ im Teatro Pereyra ein ähnliches Konzept, das eine ganze Saison über auf Ibiza lief.
Parallel dazu führt das Consell seine Auseinandersetzungen auch im Bereich Mode fort: Vier weitere Marken mit Bezug zu Ibiza wurden dieses Jahr vor der spanischen Patent- und Markenbehörde beanstandet. Bemerkenswert ist, dass die Marke „Ibiza Hippie Heaven“, die 2022 registriert wurde, bislang weder vom Consell noch von anderen Institutionen angefochten worden ist.












