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Immobilienmarkt

Makler schlagen Alarm: Nachfrage ausländischer Interessenten bricht ein

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Bildschirmfoto 2023 09 14 Um 6.20.44 PM

Ibiza und den Nachbarinseln kommen die ausländischen Käufer von Wohneigentum abhanden. Dieses Bild malte am jetzt zumindest der balearische Maklerverband ABINI (Asociación Balear de Inmobiliarias Nacionales e Internacionales), der gegenüber der
Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera die Lage als „besorgniserregend“ einstufte. Der Verband stützte seine Behauptung auf Daten des balearischen Grundbuchamtes. Demnach traten im zweiten Quartal des Jahres 28 Prozent weniger ausländische Investoren als Käufer von Wohneigentum auf als noch ein Jahr zuvor. Allerdings belegen Ibiza und Co. in Spanien weiterhin Rang zwei beim Anteil ausländischer Immobilienkäufer, knapp hinter den Kanarischen Inseln. Auf beiden Inselgruppen sind Nichtspanier für rund 30 Prozent – konkret 30,6 und 30,4 Prozent – aller Immobiliendeals verantwortlich.

Der spürbare Rückgang ausländischer Käufer setzte nach Darstellung des ABINI-Vorsitzenden Hans Lenz bereits zu Jahresbeginn und damit im ersten Quartal ein. Hinter den Zahlen sehe er inzwischen eine Tendenz, die sich „wenig vorteilhaft auf die Wirtschaft der Inseln“ auswirken könnte. Als Hauptgrund machte Lenz die schwächelnde Wirtschaft in vielen Ländern Mittel- und Nordeuropas aus. Insbesondere die stagnierende Wirtschaft in Deutschland, einem Schlüsselmarkt für die hiesige Branche, bereite ihm und seinen Kollegen Sorge. Dazu käme weitere negative Faktoren wie gestiegene Finanzierungszinsen, der Brexit und eine gesunkene Kaufkraft schwedischer Interessenten.

Neben diesen externen Faktoren will der ABINI-Vorsitzende auch hausgemachte Hindernisse ausgemacht haben. So sei die Steuerlast auf den Balearen so hoch wie in keiner anderen spanischen Region. Als Beispiel nannte Lenz die Grunderwerbssteuer, die auf den Inseln nahezu doppelt so hoch ausfalle wie in Madrid. Für die Immobilienbranche stünden erstmals seit zehn Jahren „ungewissen Zeiten“ bevor. Besorgniserregend sei die Lage deshalb, weil die Branche „mehr als 20 Prozent“ zur Wirtschaftsleistung auf den Inseln beitrage.

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