
Die Leona, eine 2023 vom türkischen Werftunternehmen Bilgin Yachts gebaute Superyacht, ist derzeit in den Gewässern von Ibiza unterwegs. Mit einer Länge von 80 Metern ist sie die größte private Yacht, die jemals in der Türkei gebaut wurde. An Bord können laut der Tageszeitung Diario de Ibiza zwischen 12 und 16 Gäste Platz finden, betreut von einer Crew von bis zu 24 Personen.
Das Schiff ist weniger für den kommerziellen Gebrauch als für den familiären Luxus konzipiert. Im Inneren beeindrucken Goldverzierungen, edle Stoffe und eine aufwändige Ausstattung. Die Hauptsuite gilt als „palastartig“ und verfügt über eine private Spa-Terrasse. Hinzu kommen VIP-Kabinen mit Bädern und Ankleiden, ein Kinosaal in rotem Samt, ein Piano-Bar, ein Sky Lounge, ein Fitnessraum und – als besonderes Highlight – ein Beach Club mit Pool. Dieser ist mit Marmor verkleidet, ausgestattet mit Skulpturen der klassischen Mythologie, einem marokkanisch inspirierten Salon zum Shisha-Rauchen und einer Bar aus blauer Achat und Amethyst.
Wegen dieser Ausstattung trägt die Yacht den Spitznamen „schwimmender Palast Cäsars“. Marmorsäulen, klassische Statuen und eine Poollandschaft, die an eine römische Villa erinnert, verstärken den Eindruck.
Die Leona hat bereits mehrere Preise erhalten, darunter den Titel Motor Yacht Over 60 Metres bei den International Yacht & Aviation Awards 2024 in Cannes sowie die Auszeichnung für Outstanding Exterior Design – Motor Yachts, 60m and above bei den Boat International Design & Innovation Awards 2024.
Der Wert des Schiffes wird auf rund 55 Millionen Euro geschätzt. Offiziell bestätigt ist es nicht, doch Hinweise deuten darauf hin, dass ein Mitglied der saudischen Königsfamilie Eigentümer der Luxusyacht sein könnte.
Die „Leona“ von oben. Foto: SUPERYACHT















