
An den letzten Tagen des Jahres nimmt die Landesregierung die Preise von Grundnahrungsmitteln in Supermärkten und Lebensmittelläden unter die Lupe. Der Grund: Nach Jahreswechsel, so Handelsminister Miguel Piñol gegenüber der Tageszeitung Diario de Ibiza, sollen die Kontrolleure nochmals ausziehen und sicherstellen, ob die Händler sich an die Vorgaben der Zentralregierung hielten. Spaniens Premier Pedro Sánchez hatte am vergangenen Dienstag angekündigt, dass die Mehrwertsteuer auf viele Grundnahrungsmittel ab 1. Januar gesenkt oder gar gänzlich abgeschafft werde.
Mit den Preiskontrollen will die Landesregierung die Einhaltung dieser Maßnahmen, mit denen vor allem einkommensschwache Haushalte entlastet werden sollen, garantieren. „Unser Anliegen ist nicht, Händler mit Bußgeldern zu belegen“, sagte Piñol, „auf dieses Mittel werden wir erst bei wiederholtem Missachten zurückgreifen“.
Ab Januar entfällt auf Grundnahrungsmittel wie Eier, Milch, Obst und Gemüse sowie Brot und Käse die Mehrwertsteuer (gegenwärtig 4 Prozent) gänzlich, so die Tageszeitung. Gleichzeitig ordnete Madrid die Senkung der Mehrwertsteuer von 10 auf 5 Prozent auf Nudeln und Speiseöle an.











