
Viel gutes Zureden und selbst das neue Tourismusgesetz haben dem sogenannten Sauftourismus (turismo de excesos) bislang nichts anhaben können. Nun greift die balearische Landesregierung zum nächsten Versuch: Zehn Millionen Euro stelle sie zur Verfügung, schreibt die Tageszeitung Diario de Ibiza, um unerwünschte Gastronomiebetriebe und in die Jahre gekommene Hotels zu erwerben und aus dem Verkehr zu ziehen. Das gab Regierungschefin Francina Armengol im Rahmen einer Parlamentsdebatte an diesem Dienstag bekannt. Welcher Anteil der zehn Millionen Euro dabei auf Ibiza entfallen, sagte sie nicht. Mit der Maßnahme, so Armengol, wolle ihre Regierung in Sachen Modernisierung des Tourismussektors „die Marschrichtung vorgeben“.











