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Wohneigentum

Landesregierung befürwortet beim Kauf von Immobilien rechtliche Schranken für Nichtresidenten

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Angesichts ausufernder Immobilienpreise und akuter Wohnungsnot auf den Inseln spielt die Landesregierung mit dem Gedanken, Nichtresidenten den Kauf von Wohnungs- und Hauseigentum zu erschweren. Der für Wirtschaft, Tourismus und Arbeit verantwortliche Minister Iago Negueruela sagte am Mittwoch gegenüber der Tageszeitung Diario de Ibiza, dass man einer „ernsthaften Debatte“ zu diesem Thema nicht aus dem Weg gehen dürfe. „Die Balearen dürfen kein Freizeitpark werden, zu dem Einheimische keinen Zutritt haben“, sagte der Landesminister. Erst in der vergangenen Woche stimmte die Mehrheit der Parlamentarier dafür, die Konsequenzen einer drohenden menschlichen Überfüllung eingehend zu beleuchten und etwaige Gegenmaßnahmen auszuarbeiten.
Bei der oppositionellen Volkspartei PP, traditionell ein Verfechter der nicht regulierten Marktwirtschaft, kam die Initiative des linken Regierungsbündnisses aus PSOE und Unidadas Podemos nicht gut an. Nichtresidenten, so deren Abgeordneter Sebastiá Sagreras, hätten nur „in Ausnahmefällen Immobilien im Wert von 200 000 bis 250 000 Euro im Visier“. Vielmehr seien diese im hochpreisigen Segment unterwegs, den sich der Normalbürger der Inseln nicht leisten könne. Darüber hinaus beschäftige diese einkommensstarke Klientel eine ganze Dienstleistungsbranche das ganze Jahr über und sichere somit Arbeitsplätze.
Minister Negueruela ließ diese Einwände nicht gelten und verwies umgehend auf Länder wie Finnland, Dänemark oder Malta, „die ihre Bürger vor dem Ausverkauf der Immobilien“ schützten.

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Dezember, 2022

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