
Nach dem dreitägigen Ibiza Global Festival am Strand s’Arenal in Sant Antoni hat die PSOE scharfe Kritik an der Veranstaltung geübt. Die Sozialisten werfen der Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Marcos Serra vor, mit der Ausweitung des Festivals auf drei Tage die Interessen eines privaten Unternehmens über die Bedürfnisse der Anwohner gestellt zu haben. Laut der Tageszeitung Diario de Ibiza habe die Verlängerung zu mehr Lärm, größerem Besucherandrang und mangelnder Kontrolle geführt. Nach Angaben der Oppositionspartei hätten sich während der drei Festivaltage zahlreiche Beschwerden von Anwohnern über Lärmbelästigung und Menschenansammlungen im Bereich der Bucht von Sant Antoni gehäuft. Zudem kritisiert die PSOE, das Festival habe das Image des Ortes als Ziel für exzessive Partys, Alkohol und Drogen weiter verstärkt und passe nicht zu einem nachhaltigen Tourismusmodell.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den Jugendschutz. Die Sozialisten bemängeln, dass an den Getränkeständen keine ausreichenden Hinweise auf das Verkaufsverbot von Alkohol an Minderjährige angebracht gewesen seien. Dies wiege besonders schwer, da der Gemeinde frühere Verstöße im Zusammenhang mit der Alkoholwerbung bei vergangenen Ausgaben des Festivals bekannt gewesen seien. Nach Ansicht der PSOE zeigten die drei Veranstaltungstage, dass die angekündigten Ziele eines nachhaltigeren Tourismus nicht erreicht worden seien. Stattdessen seien Überfüllung, Lärm und fehlende Kontrollen das prägende Bild gewesen. Die Partei kündigte an, Bürgermeister Marcos Serra erneut zur Verantwortung ziehen zu wollen.












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