
Die Hotel- und Ferienvermieterverbände auf Ibiza begrüßen die jüngste Entfernung illegaler Ferienwohnungsanzeigen bei Airbnb, warnen jedoch davor, dass Anbieter ihre nicht genehmigten Unterkünfte künftig über andere Kanäle vermarkten könnten. „Es gibt viele Vermarktungswege. Die Fortschritte bei Airbnb sind ein großer Schritt nach vorn, aber man muss damit rechnen, dass diese Angebote auch anderswo auftauchen“, erklärte José Antonio Llano, Präsident der Vereinigung der Ferienunterkünfte AVAT.
Jedoch sei der internationale Einfluss von Airbnb und Booking einzigartig und es gebe auf anderen Webseiten keine vergleichbare Reichweite.
Laut Informationen der Tageszeitung Diario de Ibiza hatte das Consell am Donnerstag bekanntgegeben, dass alle auf Airbnb angebotenen Unterkünfte inzwischen mit einer offiziellen Registrierungsnummer versehen seien. Ohne diese Nummer ist eine Anmeldung neuer Objekte nicht mehr möglich. Dennoch gibt es weiterhin Fälle von Betrug, etwa durch gefälschte Nummern. Laut Enrique Gómez Bastida, Direktor für den Kampf gegen den illegalen Tourismus, verfüge man inzwischen jedoch über „präzise und verlässliche Instrumente“, um Unregelmäßigkeiten aufzudecken.
Mit einem neuen System können die Behörden nun die legale und illegale Angebotslage auf einer Karte abbilden und prüfen, ob die inserierte Wohnung tatsächlich Teil eines genehmigten Gebäudes ist. Früher sei das nicht möglich gewesen, bemerkte Gómez Bastida.












