
Die balearische Landesregierung arbeitet an einem Gesetz, das den Verkauf von Vape-Produkten und Energydrinks an unter 18‑Jährige verbieten soll.
Gesundheitsministerin Manuela García erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Regierung eine Gesetzgebung zu Abhängigkeiten vorbereite. Darin sollen Vape-Produkte rechtlich dem Tabak gleichgestellt werden. Derzeit seien diese Produkte problemlos in Kiosken und Süßwarenläden erhältlich. Nach Angaben der Ministerin trügen insbesondere aromatisierte Varianten, etwa mit Minz- oder Erdbeergeschmack, dazu bei, dass der Konsum fälschlicherweise als harmlos wahrgenommen werde. Tatsächlich seien diese Produkte jedoch keineswegs unbedenklich. Auch der Verkauf von Energydrinks soll künftig für Minderjährige eingeschränkt werden. Ziel sei es, den Konsum dieser Getränke bei unter 18‑Jährigen zu begrenzen.
Als Vorbild nannte García die kürzlich verabschiedete Gesetzgebung in Galicien. Ob und wann eine entsprechende Regelung auf den Balearen in Kraft tritt, ist derzeit noch offen. Laut Informationen der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera befindet sich das Vorhaben derzeit noch in einer frühen Planungsphase.













