
Ein Fall sexueller Gewalt wird an diesem Mittwoch vor den Provinzgericht von Palma verhandelt. Dem Angeklagten, einem polnischen Staatsbürger ohne Vorstrafen, wird sexuelle Aggression vorgeworfen.
Laut der Anklageschrift ereignete sich der Vorfall am Samstag, dem 16. September 2023, gegen 18 Uhr in einer Diskothek in Platja d’en Bossa. Der Mann soll sich der Frau von hinten, überraschend und ohne jegliche Zustimmung genähert und ihr „mit der Absicht, seine libidinösen Wünsche zu befriedigen“ die Finger in die Vagina eingeführt haben, so die Tageszeitung Diario de Ibiza.
Die Frau meldete den Übergriff unmittelbar, woraufhin die Lokalpolizei von Sant Josep den Mann noch vor Ort festnahm. Er verbrachte fünf Tage im Polizeigewahrsam, bis zum 22. September.
Die Staatsanwaltschaft sieht in dem Vorfall ein Delikt der sexuellen Aggression und forderte ursprünglich eine Haftstrafe. Inzwischen kam es jedoch zu einer Einigung zwischen den Parteien. Der Angeklagte hat 15.000 Euro als Schadenswiedergutmachung hinterlegt, was strafmildernd berücksichtigt wird. Daher wird er trotz der Verurteilung nicht ins Gefängnis müssen.
Zusätzlich darf er sich der Frau künftig nicht näher als 500 Meter nähern und keinen Kontakt zu ihr aufnehmen. Ebenso muss er die Kosten des Gerichtsverfahrens tragen.













