
Die aus Ibiza stammende Mila Fernández setzt sich mit einem inklusiven Modeprojekt für Körpervielfalt und Selbstwertgefühl von Frauen ein. Was als frühe Leidenschaft fürs Modeln begann, ist heute ein Engagement, das anderen Frauen Mut macht, sich selbstbewusst auf dem Laufsteg zu zeigen. Schon als Jugendliche liebte Fernández das Posieren vor der Kamera und das Defilieren. Nach ersten Erfahrungen auf Ibiza legte sie diese Leidenschaft jedoch lange beiseite. Erst 2018, mit 40 Jahren, nahm sie am Wettbewerb Miss Curvy Balears teil und gewann gleich zwei Auszeichnungen. Dieses Erlebnis wurde für sie zum Wendepunkt. Seitdem organisiert sie Modenschauen, die bewusst mit Schönheitsnormen brechen. Über ihre sozialen Netzwerke ruft sie Frauen aller Figurtypen dazu auf, Teil ihrer Laufstegprojekte zu werden. Ziel sei es, Frauen zu ermutigen, sich unabhängig von Kommentaren oder gesellschaftlichen Erwartungen sicher im eigenen Körper zu fühlen.
Laut Informationen der Tageszeitung Diario de Ibiza arbeitet Fernández heute in Ibiza und Castellón, wohin sie vor zwei Jahren gezogen ist. Dort wird ihr Projekt von mehreren Modegeschäften unterstützt. Rund 40 Frauen gehören inzwischen zu ihrem Netzwerk, in dem Größe, Gewicht oder Alter keine Rolle spielen. Fernández betont, entscheidend sei nicht das äußere Maß, sondern die innere Haltung. Jede Frau solle erkennen, was sie wert ist, und lernen, sich selbst mit Respekt zu begegnen. Trotz ihres Lebensmittelpunkts auf dem Festland bleibt Ibiza für sie ein wichtiger Bezugspunkt. Nach ihrem Erfolg als Miss Curvy Ibiza organisierte sie dort bereits 2019 ihre erste eigene Modenschau – mit einer klaren Botschaft: Alle Körper sind schön.











