
Der Krieg im Iran zeigt inzwischen auch Auswirkungen auf Ibiza: Benzin und Diesel werden deutlich teurer. Dennoch besteht kein Risiko eines Versorgungsengpasses, berichtet die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera.
Der Sprecher der Vereinigung der Tankstellen der Balearen für Ibiza und Formentera, Pedro Matutes Mestre, erklärte, seit Beginn des Konflikts im Persischen Golf seien die Kraftstoffpreise bereits um etwa 15 Prozent gestiegen. Matutes betonte jedoch, dass die Versorgung mit Treibstoff derzeit gesichert sei. Ein Mangel bestehe nicht, da die Situation aktuell unter Kontrolle sei. Das eigentliche Problem sei die rasche Preisentwicklung, die von den internationalen Märkten bestimmt werde. Ein wesentlicher Faktor ist laut Branchenvertretern die Lage am globalen Ölmarkt. Matutes erinnerte daran, dass bereits der Krieg in der Ukraine zu massiven Preissteigerungen geführt hatte. Damals reagierte die spanische Regierung mit staatlichen Preisnachlässen auf Kraftstoff. Sollte sich der Konflikt im Iran weiter hinziehen, könnten ähnliche Maßnahmen erneut notwendig werden. Der Unternehmer warnte zudem vor Folgen für viele Wirtschaftsbereiche. Ein Lastwagen mit einem Tank von rund 500 Litern zahle derzeit etwa 100 Euro mehr für eine Tankfüllung als noch vor Beginn des Konflikts – Kosten, die letztlich an Verbraucher und Unternehmen weitergegeben würden.












