
Die Balearen sind die comunidad autónoma (vergleichbar mit den Bundesländern in Deutschland, Anm. d. Red.), die in Spanien den höchsten Ausländeranteil an der Bevölkerung aufweist. Einer Meldung der Tageszeitung Diario de Ibiza zufolge, die sich auf Daten des Centro Económico y Social (CES) stützt, stammten im vergangenen Jahr 24,4 Prozent der Bewohner aus einem anderen Land. Auf Ibiza sei dieser Anteil mit 30,3 Prozent sogar noch deutlich höher. Addiere man dazu weitere 30,3 Prozent an Spaniern, die in einer anderen comunidad autónoma geboren wurden, ergebe sich für Ibiza ein Bevölkerungsanteil von 60,6 Prozent, der seine Wurzeln außerhalb der Insel habe, so die Zeitung weiter. Der balearische Durchschnitt liegt hier bei 46 Prozent.
Ibizas Bevölkerung ist nicht nur kulturell diverser, sondern auch jünger als der balearische Durchschnitt. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre liegt der Studie zufolge hier bei 14,8 Prozent und damit über dem Anteil der Senioren von 65 Jahren und darüber (13 Prozent). Balearenweit ist es dagegen umgekehrt, da dominieren die Älteren (16 Prozent) gegenüber den Jüngeren (15 Prozent).












