
Die Stadt Ibiza hat mit dem Plan „Ibiza Habita“ ein umfassendes Stadtentwicklungsprogramm beschlossen, das Investitionen von rund 15 Millionen Euro bis 2029 vorsieht. Davon stammen rund 8,97 Millionen Euro aus europäischen Fördermitteln. Im Bereich Mobilität sind mehrere Maßnahmen vorgesehen, darunter acht Kilometer neue Radwege in es Gorg, Sant Jordi–Perséfone und Can Cantó. Zudem sollen zentrale Orte wie Vara de Rey und die Plaza del Parque erneuert sowie Fußgängerzonen in Figueretes und anderen Bereichen aufgewertet werden. Ziel sei eine bessere Zugänglichkeit und mehr Sicherheit im öffentlichen Raum. Beim Thema Wohnen plant die Stadt ein Coliving‑Projekt für junge Menschen in Dalt Vila sowie die Sanierung mehrerer Wohnungen für den sozialen Wohnungsbau. Zusätzlich sollen 15 neue Wohnungen entstehen und bestehende Gebäude für Nachbarschaftszentren modernisiert werden. Auch Umwelt und Lebensqualität stehen im Fokus. Geplant sind neue Grünflächen, ökologische Korridore und ein intergenerationeller Park. Zudem soll die Renaturierung der Stadt vorangetrieben und ein inklusiver Sportbereich geschaffen werden, um die Lebensqualität zu verbessern. Kritik kommt von der Opposition: Die PSOE erkennt die Bedeutung des Plans an, sieht jedoch deutliche Widersprüche zur bisherigen Politik, insbesondere beim Ausbau der Radwege. Laut der Tageszeitung Diario de Ibiza soll das Programm dennoch als langfristige Strategie für die Stadtentwicklung dienen.











