
Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela engagieren sich auch auf Ibiza lebende Venezolaner für die Opfer. Neben einer großen Hilfsaktion auf der Insel bereiten sich Freiwillige darauf vor, selbst in das Katastrophengebiet zu reisen, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen, so die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera. Joan Sillero von der Associació de Voluntaris d’Eivissa weist darauf hin, dass Geldspenden per Bizum der schnellste Weg seien, den Betroffenen zu helfen, da diese unmittelbar eingesetzt werden könnten. Lebensmittel, Medikamente und andere Produkte des täglichen Bedarfs können weiterhin im Telefonladen Venezuela in der Calle Felipe II in Ibiza-Stadt abgegeben werden können.
Die am Sonntag auf Ibiza gesammelten Sachspenden benötigten dagegen noch einige Wochen bis zu ihrer Ankunft in Venezuela. Dennoch seien sie dringend erforderlich, da es den Menschen vor Ort an nahezu allem fehle. Unternehmer Adrián Soler will Mitte Juli gemeinsam mit vier Schweißern nach Venezuela reisen. Als Mitglied der Associació de Voluntaris d’Eivissa möchte er mit einem Schreiben der Organisation Zugang zu den besonders betroffenen Regionen erhalten und dort beim Wiederaufbau und bei den Hilfseinsätzen mitarbeiten. Soler war bereits nach dem Erdbeben in Ecuador als Helfer im Einsatz. Die Betroffenheit unter den auf Ibiza lebenden Venezolanern ist groß. Viele verloren Angehörige und Freunde. Trotz der schweren Schicksalsschläge betonen sie ihren Zusammenhalt und danken den zahlreichen Helfern, die in Venezuela nach Überlebenden suchen.












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