
Mit der Grundsteinlegung für den Parc Motor de Sa Coma beginnt auf Ibiza ein Projekt, das seit Jahrzehnten von Fans und Sportlern gefordert wurde. Der Präsident des Inselrats von Ibiza, Vicent Marí, erklärte bei der Zeremonie, es handele sich um ein Projekt, das nach vielen Jahren beharrlicher Forderungen nun konkret werde und Ibiza endlich eine angemessene Infrastruktur für den Motorradsport biete. Die erste symbolische „Steinsetzung“ wurde am Freitagabend von Salvador Llosa, Inselrat für Sport, vorgenommen. Anwesend waren unter anderem Vicent Marí, der Bürgermeister von Sant Antoni, Marcos Serra, sowie weitere Personen, die maßgeblich zur Umsetzung dieses ambitionierten Sportprojekts beigetragen haben, so die Tageszeitung Diario de Ibiza.
Zu Beginn der Veranstaltung wurden die offiziellen Dokumente unterzeichnet. In die symbolische Urne legten die Verantwortlichen unter anderem ein Dossier mit den Forderungen zum Bau des Parks, Exemplare der Tageszeitungen Diario de Ibiza und Periódico de Ibiza y Formentera vom Donnerstag, 30. Januar, die Baupläne, Münzen, die von Sportlern getragene Flagge Ibizas sowie das unterzeichnete Protokoll. Marí erklärte, das Projekt habe zahlreiche administrative, städtebauliche und umweltrechtliche Hürden überwinden müssen und sei gerade deshalb ein solides und verantwortungsvolles Vorhaben – nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus ökologischer Sicht. Auch Bürgermeister Marcos Serra sprach von einem wichtigen Tag für die Motorsportwelt auf Ibiza. Er äußerte die Hoffnung, dass die Anlage künftig nationale und internationale Meisterschaften bis hin zu Weltmeisterschaften ausrichten könne. Der verantwortliche Ingenieur des Projekts, Javier Ripoll, erklärte, die Strecke sei bewusst so geplant worden, dass Lärmbelastungen für umliegende Wohngebiete minimiert würden.
Die Strecke wird eine Länge von 1.525 Metern, eine Breite von sechs Metern sowie eine Start-Ziel-Gerade von 105 Metern haben. Vorgesehen sind zudem eine zwei Meter breite Sicherheitszone, eine Boxengasse, ein Fahrerlager, Kommissarsbereiche, Umkleiden, Sanitäranlagen und eine Krankenstation. Für Zuschauer sind ebenfalls Einrichtungen wie Sanitäranlagen, Bar und Infrastrukturflächen geplant.
Die Bauarbeiten begannen bereits im Mai des vergangenen Jahres und sollen am 22. September 2026 abgeschlossen sein. Das Projekt wurde für 5.744.360,06 Euro inklusive Mehrwertsteuer an das Unternehmen Matías Arrom Bibioni S.L. vergeben.
Die Tageszeitung stellt —->HIER<—- eine Bildergalerie der Eröffnung zur Verfügung











