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Dank Verzicht auf weitere Tiefgaragenstellplätze

Grünes Licht für Umbau der Ringstraße in Ibizas Hauptstadt

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Foto: Periódico de Ibiza y Formentera

Der Inselrat hat am Mittwoch der teilweisen Reform der Umgehungsstraße E-10 in Ibizas Hauptstadt Eivissa zugestimmt. Knapp dreizehn Jahre, nachdem das Projekt erstmals in der Öffentlichkeit diskutiert worden war, steht dem Umbau des 700 Meter langen Streckenabschnitts zwischen den beiden Kreiseln ses Figueretes und Can Misses damit nichts mehr im Wege. Einer Meldung der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera zufolge wird durch den Beschluss des Inselrates die jahrelange Blockade des Projekts aufgehoben. Aus einer Pressemitteilung der Inselinstitution vom Mittwoch geht hervor, dass mit den Bauarbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden soll.

Der Zeitung zufolge machte der Verzicht der Stadt Eivissa auf 1.500 Tiefgaragenplätze unter dem Ringstraßenabschnitt letztlich den Weg frei für grünes Licht aus dem Inselrat. Die Vorgängerregierung im Rathaus Can Botino, ein Mitte-Links-Bündnis, hatte in den zurückliegenden Jahren auf den Bau dieser unterirdisch gelegenen Stellplätze bestanden und damit eine Einigung mit dem konservativ regierten Inselrat verhindert.

Gemäß den bekannt gewordenen Plänen soll sich der Abschnitt zwischen den beiden Kreiseln baulich deutlich verändern: So ist ein breiter Grünstreifen mit Fahrradweg zwischen den jeweils zwei Fahrstreifen in beide Richtungen vorgehen. Für Fußgänger sind schattenspendende Bäume und Sitzbänke vorgesehen. In erster Linie aber, so das Blatt, soll dieser Ringstraßenabschnitt für Autofahrer aus allen angrenzenden Straßen erreichbar sein. Dies ist gegenwärtig nicht der Fall, eine direkte Zufahrt zur Ringstraße besitzt nur die Nationalpolizei.

Die Baukosten bezifferte der Inselrat am Mittwoch auf rund 13 Millionen Euro und damit mehr als drei Millionen Euro höher als seinerzeit veranschlagt. Grund für die Mehrkosten seien insbesondere die gestiegenen Materialpreise, hieß es in der Pressemitteilung. Der Inselrat will die Finanzierung zunächst in Eigenregie übernehmen, schließt aber nicht aus, staatliche Zuschüsse aus Madrid zu beantragen.

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