
Die geplante Großreform des Paseo Marítimo in Ibiza nimmt konkrete Formen an. Unter dem Namen „Ibosim“ plant die Hafenbehörde der Balearen (APB) eine umfassende Umgestaltung der Avenida Juan Carlos I, so die Tageszeitung Diario de Ibiza. Die wichtige Verkehrsachse verbindet die Stadt mit dem Hafenbereich von Botafoc und zählt gleichzeitig zu den zentralen Ausgehzonen der Inselhauptstadt. Vertreter der APB und des Rathauses von Ibiza-Stadt haben sich jetzt getroffen, um vor allem einen Prozess zur Bürgerbeteiligung vorzubereiten. Ziel sei es, dass Einwohner selbst mitentscheiden können, wie die freien Flächen nach dem Umbau genutzt werden sollen. Diskutiert werden unter anderem Kinderspielplätze, Sportbereiche oder andere öffentliche Nutzungen. Das Projekt umfasst den gesamten Abschnitt von der bekannten Kreisverkehrsinsel mit den Podencos bis zum Yachthafen Botafoc und dem Hafenbereich von es Botafoc. Nach aktuellem Stand liegt das Grundbudget bei rund acht Millionen Euro. Der Baustart ist für das vierte Quartal dieses Jahres vorgesehen, die Fertigstellung soll im zweiten Quartal 2028 erfolgen. Geplant ist außerdem eine Erweiterung der Straße von derzeit zwei auf künftig drei Fahrspuren. Damit soll der Verkehr rund um den Hafen entlastet werden, insbesondere wegen der Fährverbindungen nach Mallorca und zum spanischen Festland. Laut der Tageszeitung sieht sich die Hafenbehörde inzwischen deutlich offener gegenüber der Stadt und ihren Bewohnern. Als Beispiel gilt die frühere Entfernung der Zäune entlang der Avenida Santa Eulària, die den Hafenbereich jahrelang von der Stadt getrennt hatten. Die APB setzt nun verstärkt auf Zusammenarbeit und mehr Transparenz.












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