
Im Viertel Casa Lola im Bezirk Devall sa Serra wächst die Besorgnis der Anwohner angesichts wiederholter Zwischenfälle in den letzten Monaten. Nach Angaben der Bevölkerung kam es unter anderem am 7. Mai zu einem gewaltsamen Eindringen in mehrere bewohnte Häuser sowie zu Bedrohungen gegen Familien, die versuchten, ihre Wohnungen vor illegalen Besetzungen zu schützen. Gleichzeitig werden laut der Tageszeitung Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera mutmaßliche Betrugsfälle beim unrechtmäßigen Vermieten von Immobilien mit hohen Kautionszahlungen gemeldet. Besonders alarmierend seien die illegalen Stromanschlüsse, die nicht nur das ökologische Gleichgewicht gefährden, sondern nach Aussagen der Anwohner auch ein erhebliches Brandrisiko darstellen. Belegt wird dies durch ein von den Anwohnern aufgenommenes Video, das eine offene Flamme in unmittelbarer Nähe eines Strommasts zeigt. Was die Lage zusätzlich verschärft, ist die massive Müllansammlung im angrenzenden Waldgebiet, bestehend aus Plastiktüten, Glasresten, Autowracks und Matratzen. Diese Verschmutzung zieht nicht nur Ungeziefer wie Ratten an, sondern erhöht auch das Risiko von Waldbränden in der bevorstehenden Sommerperiode. Zudem berichten Bewohner von einem versuchten Diebstahl an einem Wasserhauptanschluss, der eine Überschwemmung des Zugangswegs verursachte. Die örtliche Gemeinschaft beobachtet, dass das illegale Lager stetig wächst und immer mehr Menschen inklusive Minderjähriger dort leben, die auf der gefährlichen Straße zum Bus unterwegs sind. Die offizielle Stellungnahme der Kommunalverwaltung blieb bisher aus.











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