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Steigende Lebenshaltungskosten

Gastronomen kämpfen mit Kreativität gegen hohe Inflation

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Ob beim Mittagsmenü für 13,50 Euro oder für 21 Euro – die Gastronomen Ibizas kämpfen mit einer Inflation, die im August 10,4 Prozent laut spanischem Statistikamt erreichte. „Die Preise sind völlig außer Kontrolle“, schimpft die Eigentümerin des Restaurants El Gallego, Carmen Antello, auf Anfrage der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera. Bei der Ausgestaltung der Tageskarte sei daher viel Kreativität gefragt. So hätte sie in den vergangen Tagen eine dritte Preiskategorie eingeführt, neben einem Mittagstisch für 18 und 24 Euro gäbe es jetzt zusätzlich ein Menü für 18 Euro. Je nach Preisklasse werde mal mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten serviert. „Unterm Strich bleibt immer weniger für uns hängen“, sorgt sich Antello.
Auf eine Art Bausteinsystem setzt der Chef des Restaurants Comma, José Manuel Moreno. Wer sein Menü mit Meeresfrüchten bevorzuge, „zahlt acht Euro mehr“. Für das Entrecôte würden fünf Euro mehr fällig. Zudem könnten Kunden auch auf eine abgespeckte Version des Mittagsmenüs zurückgreifen, die koste dann 12 anstatt 14,50 Euro.
Andere Wirte hingegen schnallen lieber den eigenen Gürtel enger, als die gestiegenen Preise für Lebensmittel an ihre Gäste weiterzugeben. Etwa Manuel Rivas, Eigentümer des Restaurants Anduriña in der Calle Aragón. „Das bin ich meinen treuen Kunden einfach schuldig.“

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Dezember, 2022

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