
Die Fischer auf Ibiza blicken trotz eines „sehr harten“ Winters vorsichtig optimistisch auf den Start der Saison. Laut Aussagen aus der Branche haben erste Fangversuche laut der Tageszeitung Diario de Ibiza gute Ergebnisse geliefert, was die Erwartungen für die kommenden Monate stärkt. Gleichzeitig belastet der deutliche Anstieg der Kosten die Betriebe. Insbesondere die Preise für Treibstoff haben sich infolge des Konflikts im Nahen Osten erheblich erhöht. Dennoch halten die Fischer bislang an stabilen Preisen für ihren Fang fest.
Wie José Castelló, Vorsitzender der Fischerzunft von Sant Antoni, erklärt, konnten viele Boote im Winter wegen anhaltender Stürme zeitweise nicht auslaufen. Die Hoffnung richtet sich nun auf bessere Wetterbedingungen und eine konstante Ausbeute in der Hauptsaison. Trotz der angespannten Lage setzen die Betriebe weiterhin auf Direktvermarktung statt Auktionen. Dadurch konnten die gestiegenen Betriebskosten bislang intern aufgefangen werden, ohne sie an die Kunden weiterzugeben.















