
Das allgemein steigende Zinsniveau macht sich bei den Bedienern von Hypotheken auf den Balearen besonders stark bemerkbar. Einer Berechnung des Wirtschaftsprofessors der UIB (Universitat de les Illes Balears), Pau A. Monserrat, zufolge kommen auf Häuslebauer im Monat November durchschnittlich 381 Euro Mehrkosten zu. Grundlage hierfür sei der für spanische Hypotheken entscheidende Euribor, der gegenwärtig bei 2,82 Prozent liege, meldet die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera. Eine mittlere Hypothek, die seinerzeit zu einem variablen Zins abgeschlossen wurde, steige somit von 908 Euro auf 1289 Euro, so Monserrat. Im Vergleich zu Hypothekennehmern auf dem Festland seien die Finanzierer auf den Insel deutlich schlechter gestellt. Denn während auf dem Festland für den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses durchschnittlich 143 000 Euro über Kreditinstitute finanziert werden, kommen bei Vertragsabschluss auf den Balearen 246 000 Euro von der Bank. „Auf den Inseln zahlen Hypothekennehmer im Mittel 159 Euro mehr pro Monat als auf dem Festland“, so Montserrat.












