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Wohnungsnot auf den Inseln

Experten kritisieren Kauf-Initiative der Landesregierung

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Nett gemeint, aber nahezu wirkungslos: Der Verband der Immobilienmakler (API) ist mit dem Vorschlag der balearischen Regierungschefin Francina Armengol, den Erstkauf einer Wohnung mit staatlichen Garantien nur dann zu unterstützen, wenn der Kaufpreis unter 270 000 Euro liegt, hart ins Gericht gegangen. Der Verband forderte die Landesregierung jetzt auf, die Obergrenze „der Realität auf den Inseln“ anzupassen. Der API-Delegierte für die Balearen, Jeffrey Fernández de Bobadilla, bedauerte gegenüber der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera, dass die Initiatative der Politik nicht mit Branchenexperten abgestimmt worden sei. „Wenn solche Ideen vorschnell umgesetzt werden, dann kommt am Ende nichts dabei raus“, so Fernández de Bobadilla. Ferner stellte er das von der Politik ins Spiel gebrachte Gesamtbudget in Höhe von 15 bis 20 Millionen Euro in Frage. „Bedenkt man die Preise auf den Inseln, dann würden davon nur sehr wenige Menschen profitieren.“
Die balearische Landeschefin Armengol hatte vor wenigen Wochen angekündigt, beim Kauf einer Erstwohnung die Landesregierung als Bürgen einzusetzen, um Banken und Sparkassen 100 Prozent des Kaufpreises finanzieren zu lassen. Die Wohnungen dürfen aber nicht mehr als 270 000 Euro kosten. Zudem liegt dem Vorschlag zufolge die Einkommensobergrenze für Antragsteller bei einem Jahresgehalt von 68 500 Euro.

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November, 2022

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