
Auf Ibiza werden in den kommenden Wochen 3,7 Hektar Land kontrolliert abgebrannt, um das Risiko von Waldbränden zu verringern und die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten einzudämmen. Laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera hat das Institut Balear de la Natura (Ibanat) diese Maßnahmen im Rahmen seines strategischen Präventionsplans begonnen.
Wie der Minister für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt, Joan Simonet, erklärte, werden die kontrollierten Brände hauptsächlich im Frühling und Herbst durchgeführt. Dabei wird gezielt ein Teil des brennbaren Pflanzenmaterials entfernt – insbesondere Arten, die leicht entflammbar sind. Ziel sei es, potenzielle Brandherde zu reduzieren und gleichzeitig wichtige Sicherheitszonen und strategische Bereiche zu pflegen.
Insgesamt sollen in diesem Jahr 38 Hektar auf Mallorca, 3,7 Hektar auf Ibiza und ebenso 3,7 Hektar auf Menorca behandelt werden. Mithilfe sogenannter technischer Feuer können die Einsatzkräfte gezielt Gegenfeuer legen oder bestehende Brandschneisen erweitern, um im Ernstfall schneller und sicherer reagieren zu können.
Der Ibanat-Geschäftsführer Tomeu Llabrés betonte, dass die Aktionen auch als praktisches Training für die Waldbrandspezialteams dienen.
Zusätzlich erinnert die Behörde daran, dass ab dem 1. Mai jegliches offene Feuer in den Wäldern der Balearen verboten ist.












