
Das kommunale Tierschutzzentrum Sa Coma in Ibiza ist mit einer positiven Nachricht ins neue Jahr gestartet: Gleich zu Jahresbeginn wurden die beiden Katzen Mandarina (nun „Siena“) und Piolín adoptiert. Beide Tiere waren Mitte Dezember gefunden worden – ohne dass sich ihre Vorbesitzer meldeten, so die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera.
Laut Manu Jiménez, dem Umweltdezernenten der Stadt Ibiza, hatte Sa Coma die Adoptionen über die Weihnachtszeit bewusst pausiert, um zu vermeiden, dass Hunde und Katzen als Geschenkartikel unter dem Baum landen. „Kaum haben wir wieder geöffnet, wurden direkt zwei Katzen adoptiert – ein sehr gutes Zeichen“, so Jiménez. Die Tiere wurden nach Ablauf der gesetzlichen Fristen gechippt und geimpft, bevor sie zur Adoption freigegeben wurden. Beide fanden bei jungen Paaren ein neues Zuhause. Jiménez betonte, wie wichtig es sei, alle Tiere mitzudenken: jung, alt, verletzt oder mit Handicap. Sa Coma arbeitet fast dauerhaft an der 90‑Prozent‑Auslastung. Aktuell leben dort rund 50–60 Hunde sowie etwa 40 Katzen. Besonders Sorgen machen laut Jiménez die Hunde der Kategorie PPP (Potencialmente Peligrosos, potentiell gefährliche Hunde), die meist länger im Zentrum bleiben.
Um Adoptionen weiter zu fördern, verzichtet Sa Coma inzwischen komplett auf Adoptionsgebühren. Zudem wurden die Social‑Media‑Kanäle reaktiviert und lokale Awareness‑Aktionen gestartet – darunter ein Graffiti gegen die Aussetzung von Tieren im Viertel Sa Capelleta.
Interessierte können das Zentrum besuchen und Tiere persönlich kennenlernen – entscheidend sei am Ende der passende Charakter für das jeweilige Umfeld.













