
Der Parador de Ibiza wird am 23. Februar offiziell eröffnet. Das gab die Tageszeitung Diario de Ibiza unter Berufung auf die Präsentation am Messestand der staatlichen Hotelkette Paradores auf der Tourismusmesse Fitur in Madrid bekannt.
Bereits ab Montag, 26. Januar, können Reservierungen über die Website von Paradores vorgenommen werden. Die ersten Gäste sollen ab dem 10. März im neuen Haus in Dalt Vila übernachten. Mit der Eröffnung endet ein fast 20 Jahre dauerndes Projekt, dessen Gesamtkosten sich laut Tourismusministerium auf 43,2 Millionen Euro belaufen. Die langen Verzögerungen sind vor allem auf umfangreiche archäologische Ausgrabungen und die denkmalgerechte Sanierung des historischen Areals im Castillo de Ibiza zurückzuführen. Der Parador verfügt über 66 Zimmer, davon 41 für Gäste und der Rest für Mitarbeiter, verteilt auf fünf Gebäude. Zur Ausstattung gehören unter anderem Außenpool, Wellnessbereich, Restaurant, Cafeteria, Terrassen, ein Solárium sowie 40 Parkplätze. Im ehemaligen Waffenhof wurde zudem ein überdachter Veranstaltungsbereich mit kleinem Auditorium und Blick auf Hafen und Kathedrale geschaffen.
Für die erste Saison strebt Paradores eine Auslastung von über 85 Prozent an. Langfristig soll das Haus ganzjährig betrieben werden und eine stabile Auslastung von über 80 Prozent erreichen, um zur Entzerrung der Tourismussaison beizutragen. Vorgesehen ist außerdem eine Sonderregelung für Einwohner der Balearen, die rund zehn Prozent der Gäste ausmachen sollen. Die spanische Staatssekretärin für Tourismus betonte, der Parador solle kein gewöhnliches Hotel, sondern ein kulturelles und patrimoniales Referenzprojekt sein, das gezielt respektvollen und verantwortungsvollen Tourismus anzieht. Ergänzt wird das Konzept durch eine geplante Musealisierung archäologischer Fundstellen sowie eine künstlerische Gestaltung mit Werken von Künstlern aus Ibiza.
Der Parador de Ibiza ist der erste Parador auf den Balearen und wird als Nummer 99 in die nationale Paradores‑Kette aufgenommen. Die vollständige museale Aufbereitung soll nach Angaben von Turespaña bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das Projekt schafft 60 direkte und rund 160 indirekte Arbeitsplätze.
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