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Auf Casa Lola folgt Casa Paola

Eine Unternehmerin lernt offenbar nicht dazu

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Bildschirmfoto 2022 11 15 Um 7.02.18 AM

Die umstrittene und vorbestrafte Immobilienunternehmerin Francisca Sánchez Ordóñez kann es nicht sein lassen: Nach dem jahrelangen juristischen Katz-und-Maus-Spiel um illegale Anbauten in ihrer Ferienfinca Casa Lola, das Bagger im Auftrag der Gemeindeverwaltung von Sant Josep im vergangenen Sommer auf ihre ordnungsgemäße Größe zurechtstutzten, folgt nun mit der Casa Paola eine Neuauflage des mediengerechten Spektakels. Nach Informationen der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera reichten die Anwälte der Unternehmerin eine Verwaltungsklage gegen die Gemeindeverwaltung von Sant Josep ein. Diese hatte nach mehreren Kontrollen ein Inventar an illegalen Anbauten erstellt, die abgerissen werden müssen. Darüber hinaus forderte die Gemeinde Sánchez auf, das betroffene Gelände in seine ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. All diese Auflagen kamen bei der Andalusierin nicht gut an und weckten vermutlich Erinnerungen an ihre Casa Lola.
Sant Joseps Bürgermeister Ángel Luis Guerrero ließ sich von der Klage wenig beeindrucken. „Diesen Weg hatte sie schon im Fall Casa Lola eingeschlagen“, sagte Guerrero der Zeitung, „und wurde bei Gericht damit abgewiesen“. Der Zeitung zufolge ordnete das Bauamt in der Casa Paola den Abriss von knapp 500 m2 nicht genehmigter Anbauten an, darunter ein 100-m2-Pool und ein 150-m2-Apartment. Die Kosten veranschlagte die Behörde auf rund 105 000 Euro.

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