
Die Stabilität der letzten Tage geht auf Ibiza und Formentera zu Ende. Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza unter Berufung auf den staatlichen spanischen meteorologischen Dienst Aemet berichtet, bestimmen ab Freitag Regen, Wind und ein Temperatursturz das Wettergeschehen – und leiten ein insgesamt ungemütliches Wochenende ein.
Der Donnerstag gilt noch als vergleichsweise ruhig. Der Tag beginnt mit Nebelbänken, die sich im Laufe des Vormittags auflösen und tiefen Wolken weichen. Regen ist laut Prognose nicht zu erwarten. Die Temperaturen liegen zwischen 12 und 17 Grad, bei sehr schwachem Nordwind.
Ab Freitag verschlechtert sich die Lage deutlich: Die Regenwahrscheinlichkeit steigt von 35 % am Morgen auf 90 % am Nachmittag, und es kann zu mäßigen bis anhaltenden Schauern kommen. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 10 und 18 Grad, begleitet von Ostwinden um 15 km/h. Die Inestabilität hält auch am Samstag an. Besonders am Vormittag ist wieder mit Niederschlägen zu rechnen. Die Temperaturen verbleiben zwischen 11 und 17 Grad, fühlen sich durch den Nordostwind mit bis zu 20 km/h jedoch kühler an. Am Nachmittag sinkt die Regenwahrscheinlichkeit – vereinzelte Schauer sind dennoch möglich. Auch der Sonntag bleibt feucht, mit einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von 65 %. Die Temperaturen steigen leicht auf 11 bis 18 Grad. Der Ostwind weht weiterhin mäßig mit etwa 15 km/h.
Die Tageshöchstwerte vom Mittwoch lagen laut Aemet erneut über den für Mitte Dezember üblichen Temperaturen. Die Messpunkte verzeichneten 20,5 Grad in Sineu (Mallorca) und 20,5 Grad in Sant Joan (Ibiza). La Mola (Menorca) sowie Formentera kamen jeweils auf 19,6 Grad. Der Durchschnittswert im gesamten Archipel lag bei 18,7 Grad – eine positive Anomalie von 2,4 Grad gegenüber den typischen klimatologischen Referenzwerten.
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