
Bei einer groß angelegten Antidrogen‑Operation in mehreren Gemeinden Ibizas sind am frühen Dienstagmorgen fünf Personen festgenommen worden. Laut Informationen derTageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera erfolgten die Einsätze zeitgleich in Cala Llonga, Sant Rafel, Vila und Sant Josep.
Rund hundert Einsatzkräfte waren an dem koordinierten Zugriff beteiligt. Beamte der Policía Nacional – darunter die Spezialeinheit gegen Drogen‑ und organisierte Kriminalität (UDYCO) –, die Guardia Civil mit ihrer Einheit für Prävention und Reaktion (UPR) sowie Kräfte der Zollfahndung der spanischen Steuerbehörde durchsuchten mehrere Objekte. Dabei wurden Drogen, Bargeld und Unterlagen sichergestellt. Weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen. Der Einsatz begann gegen fünf Uhr morgens. Die Ermittler drangen in verschiedene Wohnungen ein, die zuvor im Rahmen einer mehrwöchigen Untersuchung identifiziert worden waren. Nach Angaben der Zeitung handelt es sich um eine Operation gegen eine mutmaßliche kriminelle Organisation, die sich mit Drogenhandel und Geldwäsche befasst. Das Verfahren unterliegt derzeit dem Geheimhaltungsgebot, weshalb weder die eingesetzten Beamten noch die Pressestellen weitere Details bekannt gaben.
Eine der Durchsuchungen fand in Cala Llonga statt, in einer Reihenhausanlage gegenüber dem Hotel Mondrian. Dort verschafften sich die Einsatzkräfte am frühen Morgen gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung, um die entsprechenden Durchsuchungen vorzunehmen.Der gesamte Einsatz dauerte rund sechs Stunden und sorgte bei vielen Anwohnern für Aufmerksamkeit, die durch den Lärm und das starke Polizeiaufgebot aus dem Schlaf gerissen wurden. Zahlreiche Beamte trugen Gesichtsbedeckungen, um ihre Identität zu schützen. Im Verlauf des Vormittags verliefen die Maßnahmen weitgehend ruhig, begleitet von einem kontinuierlichen Wechsel der Einsatzkräfte verschiedener Sicherheitsbehörden.













