
Die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet erneut über die internationale Großoperation auf Ibiza, bei der der 62-jährigen deutsche Immobilienunternehmer Uwe Reppegather wegen mutmaßlichen Betrugs in Millionenhöhe festgenommen wurde und beruft sich dabei auf Informationen der Mallorca Zeitung . In der heutigen Ausgabe gibt es dazu ein Video der Polizeiaktion (——> HIER anzusehen). Die Aktion wurde im Rahmen der sogenannten Operation „Geldstrom Bal“von Eurojust koordiniert und gleichzeitig in sechs Ländern durchgeführt. Reppegather war auch im Immobiliensektor auf Mallorca tätig und meldete 2023 Privatinsolvenz an. Dabei soll er zahlreiche Projekte persönlich abgesichert und so Schulden in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro angehäuft haben. Gläubiger erhielten lediglich etwa 0,72 Prozent ihrer Forderungen zurück. Weiterhin gehe es um umfangreiche Transaktionen sowie mögliche Verschleierungen von Besitz, darunter auch eine Luxusvilla auf Ibiza.
Die Ermittlungen erstreckten sich über Deutschland, Österreich, Luxemburg, die Niederlande, Spanien und die Schweiz. Insgesamt wurden mehr als 49 Objekte durchsucht und zahlreiche Beweismittel sichergestellt, darunter elektronische Geräte, Geschäftsunterlagen und Datenträger. Zusätzlich konnten Vermögenswerte in Millionenhöhe beschlagnahmt werden. Dazu zählen Bargeld, hochwertige Uhren, Kunstwerke sowie ein Luxusfahrzeug. Allein auf Ibiza wurden bei Durchsuchungen rund 186.000 Euro in bar sowie Schmuck und weitere Wertgegenstände sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. Neben dem Festgenommenen stehen weitere Personen im Verdacht, an dem internationalen Betrugssystem beteiligt gewesen zu sein.
Anmerkung der Redaktion Laut früheren Berichten der Tageszeitung Diario de Ibiza erfolgte der Zugriff am 23. März diesen Jahres. (Wir berichteten in unserer Presseschau am 29. März). Danach wurde der Unternehmer freigelassen und wartet nun auf die Auslieferung nach Deutschland.











