
Der deutsche Immobilienunternehmer Uwe Reppegather ist nach seiner Festnahme auf Ibiza wieder auf freiem Fuß. Ein Ermittlungsgericht in Madrid ordnete laut der Tageszeitung Diario de Ibiza keine Auflagen an. Die Verhaftung erfolgte demnach am 23. März auf einem privaten Anwesen in Santa Eulària. Hintergrund ist ein Verfahren im Zusammenhang mit seiner persönlichen Insolvenz, die Reppegather im Jahr 2023 angemeldet hatte. Parallel dazu fanden in mehreren deutschen Städten sowie auf Mallorca und in weiteren europäischen Ländern Durchsuchungen statt.
Im Zuge der Ermittlungen beschlagnahmten die Behörden zahlreiche Wertgegenstände, darunter Bargeld, Kunstwerke, Uhren und ein Luxusfahrzeug. Zudem wurde eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen. Im Zentrum der Untersuchungen steht der Verdacht, dass vor der Insolvenz erhebliche Vermögenswerte beiseite geschafft wurden. So soll unter anderem eine Villa auf Ibiza in den Besitz seiner Ehefrau übergegangen sein. Zudem prüfen die Ermittler, ob bei der Insolvenz unvollständige oder falsche Angaben zum Gesamtvermögen gemacht wurden. Reppegather hatte im Zuge der wirtschaftlichen Probleme seiner Firma Schulden in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro angehäuft. Das Verfahren wurde inzwischen abgeschlossen, wobei die Gläubiger lediglich einen geringen Teil ihrer Forderungen zurückerhielten. Die Ermittlungen gegen den Unternehmer dauern jedoch weiter an.












