
Seit 2002 lebt der gebürtige Deutsche Philipp Wolber auf Ibiza. Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet, arbeitete der gelernte Bäcker und Konditor zunächst in Deutschland und später auf der Insel, bevor er sich nach seiner Pensionierung beruflich neu orientierte. Bekannt wurde er in seiner Heimat bereits Jahre zuvor, als er sich gemeinsam mit anderen Bäckern gegen ein Sonntagsarbeitsverbot einsetzte und damit zu einer Änderung der gesetzlichen Regelung beitrug. Nach seiner Ankunft auf Ibiza war Wolber zunächst in einer bekannten Bäckerei beschäftigt, wechselte jedoch nach kurzer Zeit den Arbeitgeber. In einer späteren Bäckerei entwickelte er unter anderem das traditionelle Xeixa-Brot weiter und fertigte sogar Motorrad-Skulpturen aus Teig an. Heute unterstützt der 2021 pensionierte Deutsche als Dolmetscher vor allem ausländische Einwohner bei Behördengängen und begleitet viele von ihnen auch zur ITV, der spanischen Fahrzeughauptuntersuchung. Dabei kritisiert er die langen Wartezeiten bei der Terminvergabe. Den Spanischunterricht verdankt Wolber einem Sprachkurs sowie einer deutschen Freundin auf der Insel, mit der er konsequent übte. Inzwischen verbessert er seine Sprachkenntnisse zusätzlich mit spanischen Fernsehserien. Obwohl ihn die Landschaft seiner Heimat ebenso begeistert wie Ibiza, fühlt er sich auf der Insel inzwischen angekommen. Besonders schätzt er die Offenheit der Menschen in Santa Eulària und die internationalen Freundschaften, die er dort geschlossen hat. Katalanisch spricht er zwar kaum, schmunzelt aber darüber, dass „blau“ im Deutschen genauso heißt .













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