
Die vorübergehend geänderte Verkehrsführung durch Sant Rafel (Ibiza Live Report berichtete) stößt bei zahlreichen Anwohnern und Autofahrern auf Kritik. Allerdings werde diese, so die Tageszeitung Diario de Ibiza nicht von Dauer sein. Das Planungsbüro Ingeniería y Studio Mediterráneo S.L. arbeite derzeit im Auftrag des Inselrats an Alternativen. Ziel sei es, den Verkehr aus der Ortsmitte, konkret der Avenida de Isidor Macabich, „zu reduzieren, einzuschränken oder gänzlich zu entfernen“.
Das Besondere an den Plänen: Die Avenida de Isidor Macabich liegt zwar im Herzen Sant Rafels und damit auch Sant Antonis, ist aber offiziell aufgrund ihrer strategisch wichtigen Lage in das inselweite Landstraßennetz eingebunden und unterliegt damit der Zuständigkeit des Inselrats.
Und dieser hat sich im Rahmen des inselweiten Straßenplans 2023-2030 zum Ziel gesetzt, in einer zweiten Phase – die Planungen sind noch Teil der ersten Phase – das Erscheinungsbild des Ortszentrum baulich umzugestalten. Kritiker, darunter der ehemalige Gemeinderat für Mobilität, Joan Torres, plädieren dafür, die Zuständigkeit der Avenida de Isidor Macabich auf die Gemeinde zu übertragen. Theoretisch, so die Zeitung, wäre dann möglich, die Durchgangsstraße in eine autofreie Zone zu verwandeln.














