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Kritiker und Gegner gründen neue Aktionsgemeinschaft

Der bürgerliche Widerstand gegen die Müllhalde Ibiza formiert sich

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Bildschirmfoto 2023 09 12 Um 6.47.18 AM

Mehrere Anwohnerverbände und Kritiker der Müllhalde Ca na Putxa haben sich zu der Aktionsgemeinschaft mit dem etwas sperrigen Namen Es Hora de Soluciones para el Vertedero de Ibiza zusammengeschlossen. Auf Deutsch ließe sich das mit Es ist an der Zeit, endlich eine Lösung für Ca na Putxa zu finden übersetzen. Auf der ersten Mitgliederversammlung, die nach Angaben der Tageszeitung Diario de Ibiza Ende August stattfand, wurde Daniel de Busturia als deren Vorsitzender gewählt. Ihm zur Seite stehen als Vize José Deprit und Josep Francesc Marí als Sekretär. Die Gründung einer gemeinsamen Plattform war von der inzwischen aufgelösten Asociación de afectados por el vertedero de Ibiza bereits im Frühjahr angekündigt worden.

Der Zeitpunkt des Zusammenschlusses ist geschickt gewählt. Der Inselrat trat erst vor wenigen Monaten eine öffentliche Diskussion drüber in Gang, was mit der unpopulären Müllhalde mittel- und langfristig geschehen soll. Der Hintergrund: In schätzungsweise sieben Jahren, sagte Inselratspräsident Vicente Marí bereits mehrmals, drohe Ca na Putxa endgültig an seine Grenzen zu stoßen. Deshalb laufen bereits jetzt die ersten Gedankenspiele über dessen Zukunft an. Die neue Aktionsgemeinschaft schrieb sich auf ihrer ersten Sitzung auch gleich ihr hochgestecktes Ziel auf die Fahne: „Sämtliche negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung und Natur, die durch die mangelhafte Verwaltung der Müllhalde entsteht, müssen vermieden werden.“

Zugleich bot die Aktionsgemeinschaft der Politik an, gemeinsam an einem Müllkonzept für die Zukunft zu arbeiten. Wiederholt warfen sie Landesregierung, aber in insbesondere dem verantwortlichen Inselrat vor, dass „etliche Umweltauflagen für den Betrieb nicht eingehalten“ würden. Seit Jahren hagelt es in regelmäßigen Abständen Klagen und Kritik über die Luftqualität im Einzugsbereich der Müllhalde. Die Aktionsgemeinschaft vertritt die Ansicht, dass diese unter anderem eine „Gefahr für die öffentliche Gesundheit“ und Umwelt darstelle. Auch halte die Müllhalde nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand zu Wohngebieten ein.

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