Die ersten Fangversuche verliefen für die meisten Fischer wenig vielversprechend: der auf den Balearen hoch geschätzte Raor (Schermesserfisch) zeigte sich zum Auftakt der Fangsaison nur selten am Haken, berichtet die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera. Nachdem zu Septemberbeginn aufgewühltes Meer die Ausfahrt der Fischerboote verhinderte, tummelten sich am vergangenen Wochenende umso mehr Llauts in den Gewässern um Eivissa und es Freus. „Den Fischen sagt weder Wellengang noch zu ruhiges Meer zu“, sagte der Fischer Antonio gegenüber der Zeitung. Am gestrigen Sonntag habe er dann aber doch eine beachtliche Menge Raor aus dem Wasser ziehen können. Der Fang des Raor ist streng geregelt: Ein Angler darf pro Tag maximal 50 Exemplare aus dem Meer holen, schreibt das balearische Landwirtschaftsministerium vor. Pro Saison und Boot sind maximal 300 Fische erlaubt. Eigentlich dürften die Raors nicht verkauft werden, was erklärt, dass sie auf dem „Schwarzmarkt“ Preise von bis 70 Euro pro Kilo erreichen. Die Fangsaison beginnt jedes Jahr am 1. September und endet am 31. März.
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