
Der kleine Strandkiosk an der Platgeta de sa Punta in es Viver hat sich zu einem der begehrtesten Plätze in Ibiza entwickelt: Gleich sechs Unternehmen bewerben sich um die neue Konzession, die bis 2029 vergeben werden soll. Dabei war das Interesse zunächst gering. Erst nach mehreren Anläufen gelang es der Stadt Ibiza, das Projekt umzusetzen. Seit 2024 ist der Chiringuito in Betrieb und entwickelte sich unter dem Namen Vive Beach schnell zu einem beliebten Treffpunkt – nicht zuletzt wegen vergleichsweise moderater Preise direkt am Meer. Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza berichtet, hat sich die Situation nun vollständig gewandelt.
Die neue Ausschreibung sieht einen Kiosk mit maximal 20 Quadratmetern sowie eine Terrasse mit zehn Tischen und 40 Sitzplätzen vor. Hinzu kommen öffentliche Toiletten, die allen Strandbesuchern zur Verfügung stehen müssen. Teil der Konzession ist außerdem die Bewirtschaftung von 60 Liegen. Finanziell zeigt sich das große Interesse deutlich: Während die Stadt einen Mindestbetrag von rund 16.700 Euro angesetzt hat, liegen die eingereichten Angebote im Schnitt bei etwa 146.000 Euro. Das höchste Gebot wurde mit über 200.000 Euro als auffällig hoch eingestuft und muss nun gesondert geprüft werden. Die Entscheidung über den Zuschlag soll in Kürze fallen. Ziel der Stadt ist es, alle Strandkonzessionen rechtzeitig zum 1. Mai zu vergeben, damit die Saison planmäßig starten kann. Während an der Platgeta de sa Punta die Anzahl der Liegen erhöht wurde, wird die Gesamtzahl in Ibiza deutlich reduziert – ein Schritt, der zu einer besseren Balance zwischen Nutzung und Strandqualität beitragen soll.















