
In den vergangenen Tagen sind auf Ibiza verstärkt Soldaten des spanischen Heeres unterwegs gewesen. Laut der Tageszeitung Diario de Ibiza handelt es sich um eine planmäßige Operation der Sektion Palma 47, die alle zwei bis drei Monate auf verschiedenen Inseln des Archipels durchgeführt wird. Ziel sei es, Präsenz zu zeigen, die Bevölkerung einzubinden und potenzielle Bedrohungen abzuschrecken.
Der Einsatz, geleitet von Leutnant Miguel Ángel Gutiérrez, umfasst Patrouillen in schwer zugänglichen Gebieten. Am Donnerstag marschierte eine Gruppe ausgerüstet mit vollem Gepäck und Gewehren von Es Cubells nach Cala d’Hort – rund 15 Kilometer in drei Stunden bei großer Hitze.
„Die Menschen sollen sehen, dass wir hier sind, arbeiten und ein wichtiges Element der Abschreckung darstellen“, betont Gutiérrez. Die Maßnahme ist Teil der sogenannten „permanenten Operationen“ des Heeres, die zur nationalen Sicherheit in Friedenszeiten beitragen. Sie dienen nicht der Reaktion auf eine konkrete Bedrohung, sondern der kontinuierlichen Überwachung und der Stärkung der Verbindung zwischen Militär und Zivilbevölkerung.














