
Das Krankenhaus Can Misses hat die Zahl der Verlegungen in andere Kliniken deutlich gesenkt. Im ersten Quartal 2026 wurden insgesamt 953 Patienten in andere Krankenhäuser überwiesen – rund 30 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2023. Damals waren noch 1.367 Personen verlegt worden. Der Großteil der aktuellen Transfers entfiel auf Mallorca, das laut Daten bis März 2026 rund 93 Prozent der Fälle aufnahm. Weitere Ziele waren Katalonien mit 5,2 Prozent sowie Madrid, Andalusien, die Valencianische Gemeinschaft und Kastilien-La Mancha mit deutlich geringeren Anteilen.
Von allen Fällen betrafen etwa 85 Prozent ambulante Behandlungen wie Untersuchungen oder Facharzttermine, während rund 14,2 Prozent der Patienten eine stationäre Aufnahme benötigten. Zusätzlich wurden in diesem Jahr 1.095 Begleitpersonen transportiert. Die Gesundheitsverwaltung führt den Rückgang auf eine gestiegene Leistungsfähigkeit des Krankenhauses zurück. Neue Angebote und besser ausgestattete Abteilungen ermöglichten es, mehr Behandlungen direkt vor Ort durchzuführen. Laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera zählt dazu unter anderem die spezielle Mohs-Chirurgie zur Behandlung von Hautkrebs, durch die zahlreiche Überweisungen an externe Kliniken vermieden werden konnten.















