
Die wachsende Barackensiedlung in Punta Xinxó sorgt inzwischen auch bei der britischen Gemeinschaft auf Ibiza für große Sorge. Die Britische Vereinigung von Sant Antoni und Cala de Bou hat nun einen offiziellen Brief an den Bürgermeister von Sant Josep, Vicent Roig, geschickt. Darin fordert der Vorsitzende, Martin Makepeace, konkrete Maßnahmen und Erklärungen zur aktuellen Situation rund um die unfertige Gebäudestruktur in Punta Xinxó, in der inzwischen mehr als hundert Menschen leben sollen. Die Vereinigung spricht von einer zunehmenden Unsicherheit und einer immer negativer wahrgenommenen Atmosphäre in Cala de Bou. In dem Schreiben heißt es, sowohl Anwohner als auch Touristen hätten in den vergangenen Monaten deutlich mehr Menschen rund um das Gelände beobachtet. Zudem berichten Geschäftsleute aus der Gegend laut Makepeace von beschädigten Autos und wachsender Besorgnis unter Besuchern und Einwohnern. Besonders problematisch sei die Stimmung, die sich in dem Viertel entwickelt habe.
Makepeace, der selbst regelmäßig in der Nähe wohnt, erklärte, es sei nur eine Frage der Zeit, bis etwas Ernstes passiere. Er fordert vom Rathaus einen klaren Plan für die kommenden Sommermonate, um Bewohnern und Touristen mehr Sicherheit zu geben. Gleichzeitig kritisiert die britische Vereinigung, dass Cala de Bou von den Institutionen vernachlässigt werde. Während andere touristische Zonen auf Ibiza modernisiert würden, fehle es in Cala de Bou nach Ansicht der Vereinigung an ausreichender Investition und Aufwertung. Diese Beschwerden würden laut der Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera auch von vielen lokalen Geschäftsleuten geteilt.















