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WASSERWIRTSCHAFT & DÜRRE

Balearen-Regierung investiert 20 Millionen Euro in Wasserkreislaufprojekte auf Ibiza in 2024

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20 Millionen Für Wasser Auf Ibiza Periodico

Die Balearen-Regierung unter dem Vorsitz von Marga Prohens wird in diesem Jahr insgesamt 20 Millionen Euro auf Ibiza investieren, um den Wasserkreislauf unter anderem zu modernisieren, wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera berichtet. Dafür wurde sogar eine eigene Abteilung unter der Leitung von Juan Manuel Lafuente eingerichtet. Prohens erklärte, dass es nötig sei, die Versorgung auf der Insel zu gewährleisten, die sich aufgrund der Dürre in einer komplizierten Situation befände.

Unter den geplanten Investitionen sei auch die Erweiterung der Entsalzungsanlage in Santa Eulària, die noch 1,8 Kubikhektometer Wasser mehr produzieren soll und 12 Millionen Euro kosten wird. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Darüber hinaus sei die Sanierung der Kläranlagen-Kanalisation von Santa Eulària mit Kosten von 4,5 Millionen Euro sowie die Verbesserung des Wasser-Versorgungssystems in Sant Antoni mit einem Budget von 2,2 Millionen Euro geplant. Ein weiteres Projekt, das in diesem Jahr in Angriff genommen werde, wie es heißt, ist der Bau der Kläranlage von Portinatx mit einem Budget von 4 Millionen Euro. Hinzu komme die „jahrzehnteverspätete“ Inbetriebnahme der neuen Kläranlage von Ibiza/Eivissa, die vom Ministerium für ökologischen Wandel gebaut wurde.

Prohens traf sich nun mit dem Präsidenten des Consell d’Eivissa (der Inselregierung Ibizas), Vicent Marí, um gemeinsam eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die speziell den Wasserkreislaufprojekten zugutekommt: Damit erhält die Inselinstitution 2,91 Millionen Euro aus der Touristen-Steuer, die an die Stadträte verteilt wird für Instandhaltung sowie Modernisierung des Versorgungsnetzes und die Beseitigung von Wasserlecks.

Der Inselpräsident erklärte, dass die Situation auf Ibiza aufgrund des fehlenden Regens „sehr ernst“ sei und fügte hinzu, man müsse „jeden letzten und einzelnen Tropfen ausnutzen“. Es könne nicht sein, prangerte Marí an, dass das Netz selbst der größte Wasserverbraucher sei, weil es zig Lecks gebe. Es müsse eine „maximale Nutzung von Wasser“ gewährleistet sein, sowohl unterirdisch als auch entsalzt. Für diese Arbeiten haben die Stadträte eine Frist von 36 Monaten. „Ibiza braucht mehr entsalztes Wasser, um die Grundwasserleiter zu erhalten“, sagte Vicent Marí, „also müssen wir den Entsalzungsanlagen mehr Kapazität geben.“

Der Minister für Wasserkreislauf, Juan Manuel Lafuente, deutete an, dass die Wasserbehörde von Ibiza bald zusammentreten und den Antrag der fünf Stadträte der Insel für den Bau einer vierten Entsalzungsanlage prüfen werde. Mit guten Aussichten.

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