
Zum World Cleanup Day, der Bürgerbewegung zur Beseitigung von Umweltverschmutzung am 20. September rufen verschiedene Organisationen auf Ibiza, die unter anderem für totale Abfallvermeidung, „Zero Waste“, stehen, zu gemeinschaftlichen Reinigungsaktionen auf. Wie die Tageszeitung Diario de Ibiza informiert, begann die weltweite Bewegung 2008 in Estland begann und mobilisiert heute Millionen von Menschen in über 200 Ländern.
Die Aktionen starten bereits am Freitag, 19. September, mit einer Säuberung des Parkplatzes in Santa Gertrudis, organisiert vom Laboratorio de Transformación Sostenible (dem Labor für nachhaltige Transformation), der Ibiza Lighthouse Church und der Anglikanischen Kirche von Ibiza und Formentera.
Am Samstag, 20. September, folgen weitere Einsätze:
- Cala Tarida (10–13 Uhr), koordiniert von der Associació de Voluntaris d’Eivissa (den Freiwilligen von Eivissa) und dem Rathaus von Sant Josep.
- Platja des Riu in Santa Eulària (11–13 Uhr), organisiert von IbizaPreservation und dem Rotary Club Ibiza International.
- Es Cavallet, hier führt die Fundació Deixalles eine Sammlung durch (Uhrzeit noch offen).
- Benimussa, dort übernimmt der Zusammenschluss Ibiza Limpia die Aktion (ebenfalls ohne feste Uhrzeit).
Bei der letztjährigen Ausgabe sammelten knapp 100 Freiwillige insgesamt 489 Kilo Abfall, davon 41 % nicht recycelbar, 16 % Plastik und 10 % Glas.
Die Allianz ruft Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Unternehmen und Vereine dazu auf, eigene Reinigungsaktionen zu organisieren, diese auf der offiziellen Seite des World Cleanup Day zu registrieren und die Ergebnisse über die App Let’s Do It! By Planet Heroes zu melden.
„Die meisten Funde bestehen aus Einwegartikeln wie Plastikverschlüssen, Dosen, Feuchttüchern oder Zigarettenstummeln. Unser Ziel ist eindeutig: Inseln ohne Abfall“, erklärt Sofía Ribas, Koordinatorin der Allianz.
Darüber hinaus erinnert das Netzwerk daran, dass die Reduzierung von Müll auf Inseln besonders dringlich sei, da ein Großteil im Deponie-Betrieb landet und nach Mallorca transportiert werden muss. Bis 2030 möchte man erreichen, dass Ibiza und Formentera zu den ersten zehn Mittelmeerinseln mit dem offiziellen Status „residuo cero“ gehören.











