
Das DNA-Programm für Hunde in Santa Eulària geht in sein viertes Jahr – mit klar messbaren Ergebnissen. Seit der Einführung des Systems wurden 721 Proben analysiert, davon 638 gültig. In 67 Fällen kam es zu einer positiven Zuordnung, was entsprechende Sanktionsverfahren nach sich zog. Seit Jahresbeginn läuft zusätzlich eine gezielte Zensuskampagne im Gemeindegebiet. Dabei wurden 63 Hunde kontrolliert, gegen 22 Halter wurden Bußgelder verhängt, weil ihre Tiere nicht im verpflichtenden Register eingetragen waren. Die Strafe für eine fehlende Registrierung beträgt 200 Euro, wie die Tageszeitung Periódico de Ibiza y Formentera informiert.
Die Zahlen zeigen eine steigende Effizienz des Systems: 2025 wurden 253 Proben genommen, 31 davon positiv. Im Jahr 2024 waren es 186 Proben mit 17 positiven Treffern. Das DNA-Register entwickelt sich damit zu einem zentralen Instrument im Kampf gegen Hundekot auf öffentlichen Straßen. Aktuell sind im Gemeindegebiet 2.286 Hunde per DNA erfasst. Das entspricht rund 46 Prozent der geschätzten Hundepopulation von etwa 5.000 Tieren. Die Entwicklung deutet auf eine zunehmende Sensibilisierung der Halter hin.
Auch über die Plattform „Línea Verde“ können Bürger Verschmutzungen melden. Seit Einführung des Systems im Jahr 2022 wurden 1.006 Vorfälle registriert. Im vergangenen Jahr gingen diese Meldungen jedoch um 48 Prozent zurück – ein Hinweis auf die spürbare Verbesserung der Situation im öffentlichen Raum. Dennoch bleibt die Meldung von Vorfällen für das Umweltdezernat wichtig, da das System nicht nur Verunreinigungen lokalisiert, sondern auch mögliche Wiederholungstäter identifizieren kann.













